Räuchergefäße

Das uralte Wissen um die Kraft des Räucherns ist in allen Kulturen tief verwurzelt. Es kann Körper, Geist und Seele ausbalancieren, reinigen und eine harmonische Atmosphäre schaffen.

 

Die Räuchergefäße von artemisia keramik werden aus rotem oder schwarzem Ton auf der Drehscheibe gedreht, mit farbigem Tonschlicker (= Engobe ) versehen,  worauf dann Muster und Symbole geritzt, geschnitten oder gemalt werden.

 

Alle Räuchergefäße sind mit einem Sieb versehen, so dass die Kräuter, Blüten oder Harze langsam erhitzt werden können für eine sogenannte „Dufträucherung“. ( Selbstverständlich kann auch mit Kohle geräuchert werden, wenn etwas Räuchersand in das Gefäß gefüllt wird)

 

TIPPS ZUM RÄUCHERN:

 

Die Räuchermischungen von artemisia keramik sind eine fein ausgewogene Komposition von Blüten, Hölzern, Harzen und Wurzeln. Für ein optimales Dufterlebnis wäre ein langsames Erhitzen der Kräuter und Harze, eine sogenannte „Duft-Räucherung“ empfehlenswert.

 

Dazu benötigt man eine Hitzequelle (Kerze oder Teelicht) und ein Sieb (muss sauber sein und bleiben, deshalb evt. ein Stück Alufolie auf das Sieb legen). Die Räuchermischung (eine kleine Fingerprise genügt) auf das Sieb bzw. die Alufolie geben und über die Kerze halten.  Dadurch wird das Räucherwerk erhitzt und die ätherischen Öle in den Pflanzen und Harzen lösen sich, ein feiner Duft wird freigesetzt. Nach ca. 1 Minute (!) sollte die Räuchermischung dann von der Hitzequelle entfernt werden, da sich alle vorhandenen ätherischen Öle schon gelöst haben und das Räucherwerk nun zu verbrennen beginnt. Ab jetzt würde nur noch Rauch und „Lagerfeuergeruch“ entstehen.

 

Möchten Sie das Räucherwerk längere Zeit duften lassen, können Sie die Hitze des Teelichts dämpfen, in dem Sie eine Schicht Räuchersand auf das Sieb und die Alufolie geben. Dadurch wird das Räucherwerk sehr langsam erhitzt, die ätherischen Öle haben genug Zeit, sich zu lösen und einen feinen Duft zu verbreiten. Mit dieser langsamen „Sandbett-Methode“ ist es möglich, auch feines Räucherwerk über längere Zeit zu verräuchern.

 

Merke: „Immer wenn es stinkt und qualmt, war die Hitze entweder zu groß oder die Räucherzeit zu lang.“

 

Manchmal ist es erwünscht und angebracht ( z.B. bei Ritualräucherungen im Freien), Räucherwerk mit viel Rauch zu verbrennen. Die Botschaft und Kraft einer Pflanze  erfahren wir aber am besten über den Duft, und dazu ist ein achtsames und langsames Erhitzen, also eine Duft-Räucherung geeigneter.

 

Zum Reinigen von Räumen empfehlen sich heimische Pflanzen wie Salbei, Wacholder oder
Beifuß (artemisia vulgaris), ebenso Fichtenharz oder Sandarak ( =Zypressenharz). Die reinigende Kraft der Pflanzen können Sie bei einer Reinigungs-Räucherung mit einem Spruch  verstärken, z.B.: „Alles was nicht Liebe ist, bitte ich hinaus“.
Wichtig ist eine anschließenden Duft-Räucherung (z.B. mit Weihrauch, Styrax, Rosenblüten, Lavendel etc.) mit der Sie wieder eine harmonische Atmosphäre schaffen.

 

(Literatur:
Marlies Bader „Räuchern mit heimischen Kräutern“;   
Martina S. Glatt: „Geschenke des Himmels und der Erde“ )

 

 
artemisia keramik · Maria Donhauser · Lerchenstr.5 · D-93413 Cham · Tel. 09971 - 996 58 58