„Aus der Quelle meiner Ahnin
Forme ich mit eigner Hand
Jetzt mein Leben
Jetzt mein Lieben
Jetzt mein altes Frauenland“
( Ute Schiran in "Menschenfrauen fliegen wieder")

Der AhnInnentopf

 

In allen Kulturen hat die Verehrung der AhnInnen einen besonderen Stellenwert. Mit AhnInnen sind jene Menschen aus vergangenen oder zukünftigen Leben gemeint, denen Du Dich verbunden fühlst, die Deiner Seelenfamilie angehören.

Die materielle Welt ist nicht die einzig mögliche. Es gibt eine andere Welt, eine Ebene, in der alles erträumt wird, was je im Universum Gestalt annimmt, wo Energien frei schweben und sich Konzepte für materielle Verwirklichung entwicklen und wieder auflösen.In dieser anderen, nicht materiellen Ebene landen die Toten, d.h. ihre Seelen, die Energie, die nicht stirbt.  Nach einer Weile, in der sie sich von der Erde lösen und in die neue Realität einleben, stehen sie als helfende, beratende Wesen wieder zur Verfügung.

Der AhnInnentopf ist ein Durchtritts- und Verbindungsort in jene andere Welt. Er ist ein Ort, an dem Du mit Deinen AhnInnen in Verbindung treten kannst. Dein AhnInnentopf kann für Dich wie ein „magischer Kessel“ sein, ein Wünschetopf oder ein Ort, an dem Wirklichkeit entsteht und Not- Wendiges in die Welt gebracht werden kann.

Befüllt werden kann der AhnInnentopf z.B. mit Erde von einem Kraftort oder Ort, an dem du dich zuhause und geborgen fühlst. Besondere Fundstücke, Geschenke des Himmels und der Erde wie z.B. Federn, Steine, Wurzeln, Kräuter, können den Topf magisch aufladen .
Wenn du einen Wunsch hast, gib ein Symbol dafür in den Kessel, übergib es den AhnInnen, - dann lass los, lass die Energien durcheinander wirbeln.....

ALLES IST MÖGLICH, ALLES IST DA

(Quelle: Luisa Francia „Stein Reich“, Verlag Frauenoffensive;

AhnInnentopf- Seminare bei: www.rita-weininger.de)


Die AhnInnentöpfe von artemisia keramik werden von mir in meiner Werkstatt aus roten und schwarzen Tonen auf der Drehscheibe gedreht, mit farbigem Tonschlicker bemalt und mit Achatsteinen mehrmals poliert, so dass die Oberfläche einen seidigen Glanz bekommt.  Manchmal werden die Ahninnentöpfe durch einen Rauchbrand noch veredelt. Jeder Topf ist ein Einzelstück und hat seine eigene Ausstrahlung.
Inspiriert von früheren Kulturen, ritze ich Symbole und Muster in die Keramikoberfläche. Eine unverzichtbare und unerschöpfliche Wissensquelle ist mir dabei das Buch von Marija Gimbutas „ Die Sprache der Göttin“. Darin entschlüsselt Gimbutas die Muster auf neolithischen Fundstücken als eine über Jahrtausende gültige Symbolsprache, in deren Mittelpunkt die lebenspendende Göttin steht.

Hilfreich waren mir auch die Bücher von Heide Göttner-Abendroth über den kulturgeschichtlichen Hintergrund der großen Göttinnenmythen Europas und des Vorderen Orients, jener Region der Alten Welt, die als die Wiege matriarchaler Kultur gilt.

 

 

Literatur:

Marija Gimbutas: " Die Sprache der Göttin", Verlag Zweitausendeins

 

Vera Zingsem: " Der Himmel ist mein, die Erde ist mein" - Göttinnen großer Kulturen im Wandel der Zeiten. fabrica libri

 

Heide Göttner-Abendroth:
„Inanna – Gilgamesch – Isis – Rhea: Die großen Göttinnenmythen Sumers, Ägyptens und Griechenlands“ ,
„Frau Holle – Das Feenvolk der Dolomiten: Die großen Göttinnenmythen Mitteleuropas und der Alpen“,
„Fee Morgana – Der heilige Gral:– Die grossen Göttinnenmythen des keltischen Raumes“,
(alle drei Bücher im Ulrike Helmer Verlag erschienen)

 

 

 
artemisia keramik · Maria Donhauser · Lerchenstr.5 · D-93413 Cham · Tel. 09971 - 996 58 58